Kanal-Notizen NO. 4
Abschiede
Irgendwann
heißt es bei jedem Wettkampf Abschied zu nehmen. So war das auch beim
Kanuslalom-Weltcup in Augsburg. Mit
hoffentlich schönen Erinnerungen an tolle Wettkämpfe, eine klasse Atmosphäre und
einer erstklassig organisierten Veranstaltung reisten die Nationen ab. Manche
verabschiedeten sich dabei auch von ihrem Boot – Zusammenhänge mit dem
sportlichen Abschneiden der Verkäufer sind nicht bekannt…
Slowenischer Generalkonsul sammelt Erfahrungen
Mit ganz speziellen Informationen ist
Marko Vrevc abgereist. Der
slowenische Generalkonsul war zwar privat am Eiskanal zu Gast, nahm aber auch
einige Anregungen für die im September in Tacen stattfindenden
Kanuslalom-Weltmeisterschaften mit. „Die Gastronomie wird hier geschickt
eingebunden, damit Geld in die Vereinskasse kommt“, stellte er beispielsweise
fest. Vrevc und seine Familie ist eng mit dem Kanusport verbunden: Seine Tochter
Neza (14) wurde erst kürzlich im
Team von Kanu Schwaben Augsburg
deutsche Schülermeisterin.
Ruhestand (noch) kein Thema
Den letzten Weltcup in Augsburg als Bundestrainer Canadier erlebte
Jürgen Köhler. Er geht Anfang 2011
in den Ruhestand. Doch für ihn ist das derzeit noch kein Thema: „Meine
Konzentration gilt ausschließlich den Vorbereitungen auf die Europa- und
Weltmeisterschaften.“ Köhler kennt den Augsburger Eiskanal seit den Olympischen
Spielen 1972, bei denen er für die damalige DDR den sechsten Platz belegte. Seit
1989 ist er Bundestrainer – Augsburg ist eine Heimat für ihn geworden.
Begeistert abgereist
… ist Thomas Konietzko. Der
neue Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) weilte in den vergangenen
Wochen mehrere Tage in Augsburg. Erst bei der 50-Jahr-Feier von Kanu Schwaben
Augsburg, nun beim Weltcup. Er zeigte sich begeistert von der Atmosphäre am
Eiskanal: „Jede Strecke ist nur so gut wie die Organisation drum herum – und
hier ist die Organisation jung geblieben.“ Konietzko ist zuversichtlich, dass
der Welt erfolgreichster
Kanuslalom-Verein – eben Kanu Schwaben Augsburg - auch in den nächsten 50
Jahren ein gewaltiges Wort in der Sportszene mitreden wird.
Lobeshymnen
… stimmte Simon Toulsen
(Großbritannien) an. Der ICF-Generalsekretär kehrte mit Eindrücken von
„fantastischen Rennen, spektakulärem Sport und hervorragender Organisation“ nach
Hause zurück.
Blick nach vorne
Der Kanuslalom-Weltcup war noch gar nicht beendet, da weilten die Gedanken von
Organisationsleiter Horst Woppowa
und Marketing-Chef Karl Heinz Englet
schon in der Zukunft: „Wir sind bereits in der Vorbereitung der
Wildwasser Sprint Weltmeisterschaft 2011
und den
Kanuslalom-Europameisterschaften 2012.“ Auch in den kommenden Jahren wird es
wieder spektaktulären und begeisternden Kanusport in Augsburg geben!
Danke und Tschüß
… wollen auch wir ganz persönlich sagen. Als kleiner Bestandteil eines
wirklich tollen ehrenamtlichen Teams aus 300 Frauen, Männer und Jugendlichen
fühlen wir uns hier am Eiskanal
wohl. Auch wenn wir - wie alle - jetzt erst einmal geschafft sind: Wir freuen
uns auf den nächsten Event!
Das Pressebüro-Team Christian Doser u. Erich Seitz
(Letzterer zurzeit mit dem Vereinsbus auf dem Weg nach München, um die ICF-Chefs
an den Flughafen zu bringen…)