Freestyle
 
Freestyler holen zweimal EM-Gold

Zweimal Gold, zweimal Bronze und im Ländervergleich auch der zweite Platz stand am Ende in der Bilanz für das deutsche Team nach der Kanu-Freestyle-EM im österreichischen Lienz.

Vom 12. bis 19. Juni 2010 fand sich die europäische Freestyle Elite in der  Dolomitenstadt Lienz ein, um die besten unter sich zu küren. Nach einer sehr gelungen Eröffnungsfeier am Dienstagabend im Schloss Bruck, fieberten alle Athleten den Wettkämpfen entgegen. Über zwei Tage wurden die Vorläufe in allen Klassen ausgetragen. Dabei kam es zu der ein oder anderen Überraschung. So schied die amtierende Welt- und Euro Cup Siegerin Nina Halasova (SVK) bereits in der ersten Runde aus.
Auch Landsmann und Top-Favorit Peter Csonka hatte anfangs seine Probleme und konnte nicht mit dem zweifachen Europameister Matthieu Dumoulin (FRA) und Weltcup Sieger James Bebbington (GBR) mithalten. Nach Viertel- und Halbfinale rechnete kaum noch jemand damit, dass Csonka in den Titelkampf eingreifen würde. Doch dann holte er im Finale zum großen Schlag aus. Wie man es eigentlich von ihm gewohnt ist, spulte der Slowake alle Highscore Moves ab und sicherte sich mit 985 Punkten den EM Titel. Für Bebbington und Dumoulin blieben nur noch Platz 2 und 3. ..>>weiter

 

Graz Rodeo 2010

18. Mai 2010, Quelle Deutscher Kanuverband

Dieses Jahr gibt es erstmalig eine große Kooperation zwischen Österreich, Slowakei und Slowenien. Zusammen wurde ein Neuer Cup ins Leben gerufen. Auftakt des Alpine River Freestyle Cup 2010 war das Graz Rodeo am 08. Mai. Wieder einmal präsentierte sich die „Radetzky“ mit gewohnt gutem Wasserstand.  

 Das Teilnehmerfeld war international bestückt, Freestyler aus Deutschland, Großbritannien, Russland, Slowenien, Slowakei, Tschechien und natürlich Österreich kämpften gegeneinander auf der Graz Welle. Den Sieg bei den Herren fuhr – wie es ja fast schon Tradition ist – Peter Csonka (SVK) mit einem wahren Feuerwerk an Highscore-Moves ein, gefolgt von Seppi Strohmeier (GER) und James Bebbington (GBR). Bei den Österreichern überrascht vor allem einer: Daniel Steidl. Da er der einzige Junior war, startete er bei den Herren und überzeugte dort mit phantastischen Moves, sodass er die österreichischen Spitzenfahrer hinter sich ließ und den 4. Platz einfuhr.

Bei den Damen siegte die Russin Katya Kulkova vor Nina Halasova (SVK) und Katerina Migdauová (CEZ). Beste Österreicherin und Steirische Meisterin wurde mit Platz 4  Linda Künstl. Bei den weiblichen Junioren konnte sich Europameisterin Sandrina Hornhardt (GER) gegen Leonie Häberling (CH) durchsetzen. Bei den C1 Fahrern sicherte Toby Hüther (GER) den Sieg, vor Jan Liska (CEZ) und Philipp Hitzigrath (GER). Last but not least, gab es erstmals in Graz auch einen "Old Bastards" Wettbewerb, den Helmut Wolff (GER) vor Ursula Gruber-Sedlmayr (AuT) und Alexander Meindl (AUT) gewann. In der Pause war wieder der coolste Surf mit dem Pappboot angesagt. Jung und Alt nutzten die Gelegenheit, sich ein TEVA Pappboot zu bauen und sorgen auch bei den Zuschauern für jede Menge Spaß.

Kanu-Freestyle-Weltcup-Tournee 2008

Zwei Wochen auf Kanu-Freestyle-Weltcup-Tournee quer durch Europa und ein zweiter Platz in der Gesamtweltcupwertung im OC1

Am vergangenen Sonntag wurde die zweite Weltcuprunde – dieses Jahr in Europa – mit dem Weltcupfinale und der Vor-WM in Thun/Schweiz beendet. Neben insgesamt drei Weltcups in Prag, Augsburg und Thun, wär für mich und wohl auch für viele andere Teilnehmer der Tournee nicht nur der Wettkampf an sich erlebnisreich, sondern auch alles, was ein Kanu-Freestyle-Event ausmacht, d. h. neben der dazugehörenden After- bzw. „Looser“-Partys das  ..>>weiter

Saarsplash 2008
Am ersten Augustwochenende fand in Saarbrücken das 10te Saarspektakel mit der besonders für Kajakfreestyler interessanten 2ten Auflage des Saar-Splash statt. Die Fortsetzung wäre beinahe nicht realisierbar gewesen, doch dank engagiertem Einspringen der Eventwerkstatt – der Agentur für Livekommunikation, konnte eine über 10 Meter hohe Schanze errichtet werden, die mit rasantem Gefälle, Seitenverkleidung und steilem Kicker den Zuschauern spektakuläre Unterhaltung entgegenschleuderte. Die waghalsigen Springer wurden so von 4 Meter über Saarniveau nochmals kanonengleich abgefeuert und konnten ihre Drehungen um sämtliche Achsen mit besonders viel Airtime demonstrieren. Anders als im Vorjahr war die Rampe zwar steiler, endete aber nicht sofort im Kicker, sondern  ..>>weiter