2024 Liptovsky Mikulas - leider nur eine Einzelmedaille für Deutschland

07.07.2024 17:22
von Marianne Stenglein

2024 Liptovsky Mikulas / Slowakei

Unsere Emily Apel holte sich im WM Team die Goldmedaille und im K 1 Damen verpasste sie im Semifinale mit Platz 11 den Sprung ins Finale!

Der Schwabenkanute Luis Hartmann belegte im Semifinale der U 18 K 1 Herren den 22. Platz und sein Vereinskamerad David Becke den 28.Platz bei immerhin 40 Startern.

Bei den U 23 K 1 Damen handelte sich die Schwabenkanutin Emily Apel zwei Strafsekunden ein und verpasste mit dem elften Platz den Sprung ins Finale der Top 10.. Antonia Plochmann fuhr sich auf den 13. Platz und ihre Schwester AnnKathrin auf den 29. Platz. im Halbfinale. Enrico Dietz konnte sich mit dem siebten Platz ins Finale der U 23 K 1 Herren fahren, der AKV Kanute Christian Stanzel handelte sich 54 Strafsekunden ein und kam damit auf den 38. Platz . Seine Vereinskameradin Carolin Diemer hatte Pech und verpasste mit dem elften Platz den Sprung ins Finale der U 18 Canadier Einer Damen. Aber .... Emily kehrt auf alle Fälle mit einer Goldmedaille im Team zurück und Luis und David mit einer WM Bronzemedaille im Team, tolle Leistungen auf der schweren Strecke in Liptovsky-Mikulas!

Die guten Leistungen aus den Qualifikationsläufen zum Halbfinale bei der Weltmeisterschaft in Liptovsky Mikulas konnten die Sportlerinnen und Sportler der DKV-Auswahlmannschaft am zweiten Finaltag leider nicht bestätigen.

Einzig Christin Heydenreich gelang mit einem zweiten Platz im Halbfinale der Sprung in das Kajak-Finale am Samstagnachmittag. Hier leistete sie sich einen Fahrfehler an Tor 8 innerhalb einer schwierigen Abwärtstorkombination. Sie kämpfte sich zwar zurück ins Rennen, konnte aber den Rückstand nicht mehr verringern und wurde am Ende neunte im Finale der Juniorinnen im Kajak.

Denkbar knapp scheiterte am Vormittag im Canadier der U23 Damen Jannemien Panzlaff. Bis zuletzt hatte sie gehofft, ins Finale der besten Zehn zu kommen. Enttäuscht musste sie den 11. Platz mit einem Rückstand von 2.5 Sekunden akzeptieren. Felix Sachers verpasste im Kajak der Junioren mit 0,61 Sekunden Rückstand auf den Zehntplatzierten den Einzug ins Finale ebenso knapp.

„Bei unseren Mädels im Kajak lagen die Nerven vor ihrem ersten Halbfinale einer WM doch ziemlich blank und es fehlte die nötige Lockerheit, um die Anfahrten der schwierigen Aufwärtstore richtig zu treffen. Sie müssen jetzt weiter Erfahrungen sammeln und können bereits in vier Wochen bei der Europameisterschaft in Krakau zeigen, was sie eigentlich leisten können“ resümierte Nachwuchstrainer Michael Trummer am Ende des Tages.

Am ersten Finaltag der olympischen Einzeldisziplinen konnte nur Niels Zimmermann (Leipzig/U18) eine Bronzemedaille für das deutsche Team einfahren. Torstabberührungen und Fahrfehler verhinderten ein besseres Abschneiden der Nachwuchsnationalmannschaft.

“Ich habe mich riesig über die Medaille gefreut. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet, mit vier Strafsekunden noch auf die Plätze zu fahren”, so Zimmermann. “Die Bronzemedaille bei den Junioren hat sich Niels verdient. Schade, dass er und auch die Finalistinnen im Canadier der Juniorinnen wegen kleiner Berührungen noch bessere Platzierungen verpassen. Aber die vier Finalisten bei den Junioren im Canadier zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind” erklärt Teamchef Michael Trummer.

Geschichte schrieben derweil die Chinesen im Frauencanadier: Ting Yang holte mit einem Sieg im Frauenkanu den ersten WM-Titel für China. Die asiatische Nation hatte noch nie zuvor eine Goldmedaille bei einer ICF-Kanu-Slalom-Weltmeisterschaft gewonnen.

“Eine klasse Leistung, nachdem die Chinesen lange Zeit nicht bei einer JWM am Start waren.“ so Trummer. “Pech hatten unsere Damen der U23 im Kajak. Sie konnten leider an die super Leistungen beim Titelgewinn im Teamwettbewerb nicht anknüpfen und verpassten die Finals knapp. Enrico Dietz zeigte als Achter im K1 der U23 Herren, dass mit ihm in Zukunft zu rechnen sein wird.”

Die Ergebnisse der Kayak Cross Wettbewerbe erfolgen gesondert.

Marianne Stenglein / Kanu Schwaben Augsburg / 07.07.2024 Text M.Stenglein und DKV

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